Staubsauger Test

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Staubsauger - Allgemeine Informationen

Bevor der Staubsauger eine Selbstverständlichkeit im Haushalt wurde, mussten Hausfrauen und Hausbedienstete Teppiche und Polstermöbel regelmäßig nach draußen schleppen und mit dem Klopfer bearbeiten. Die ersten Staubsauger kamen in den 1860er Jahren auf. Obwohl sie schon eine gewisse Arbeitserleichterung bedeuteten, waren sie längst nicht so komfortabel wie ihre modernen Abkömmlinge. Denn statt einfach den Einschaltknopf zu drücken, musste per Kurbel oder Hebelmechanismus ein Blasebalg bewegt werden, der als Luftpumpe arbeitete.

Von der Saugmaschine zum Staubsauger

Die ersten motorisierten Staubsauger wurden um 1900 eingesetzt. Das waren klobige Saugmaschinen, die samt ihrem Verbrennungsmotor von Pferden gezogen wurden. Wer es sich leisten konnte, ließ sich von den Mitarbeitern des Saugerunternehmens mit Hilfe langer Schläuche die Wohnung reinigen. Bald danach konnte man sich eine solche Sauganlage auch im Keller installieren lassen, von wo aus Schlauchleitungen mit Sauganschlüssen in alle Zimmer führten. Dieses Prinzip wird auch heute noch als teure und komfortable Alternative zum mobilen Staubsauger angeboten.

Erst als in immer mehr Haushalten elektrischer Strom aus Steckdosen zur Verfügung stand, wurde der Staubsauger zu dem, was man heute darunter versteht. Der Hausmeister James Murray Spangler baute 1907 in den USA den ersten tragbaren und praxistauglichen Staubsauger aus einer Kiste, einem Ventilator und einem Kissenbezug als Staubfänger. Sein Patent verkaufte er an den Lederwarenfabrikanten William Henry Hoover, der nach und nach die Konstruktion weiter verbesserte. Damit begann die weltweite Verbreitung der Staubsauger in den Haushalten.

Staubsauger heute

Der Staubsauger besitzt auch heute diesen grundlegenden Aufbau. Eine elektrisch angetriebene Turbine schaufelt in schneller Rotation Luft aus dem Gehäuse des Geräts und erzeugt darin einen Unterdruck. Der größere äußere Luftdruck presst die Luft durch den Teppich in die Einsaugdüse und danach durch den Staubbeutel oder einen anderen Auffangbehälter. Üblicherweise kann die Ansaugdüse mit speziellen Aufsätzen versehen werden, beispielsweise für enge Zwischenräume, mit rotierender Bürste oder zur Polsterreinigung.

Während die Luft durch den Auffangbehälter hindurch strömen kann, wird der Staub dort weitgehend zurückgehalten. Feiner Staub wird von einem Feinfilter zurückgehalten, bevor die Luft den Staubsauger verlässt. Statt des herkömmlichen Filters wird manchmal ein Wassertank als Filter verwendet. Die Luft wird dann vor dem Verlassen des Staubsaugers durch das Wasser geleitet, so dass der Staub darin zurückbleibt. In manchen Bauformen strömt die Luft im Gehäuse schnell rotierend, damit der Staub nach außen geschleudert wird und in den Auffangbehälter fällt.

Auch nach ihrer äußeren Erscheinung lassen sich mehrere Bauformen unterscheiden. Bei der einen sitzt das Gehäuse des Staubsaugers am Ansaugrohr, das mit der Hand geführt wird. Bei der anderen ist das Gehäuse per Schlauch mit dem Ansaugrohr verbunden. Damit kann es auf kleinen Rollen gezogen werden, teilweise lässt es sich auch auf dem Rücken tragen. Seit einigen Jahren werden zudem Staubsaugroboter angeboten, die mit beschränkter Saugleistung meist nach dem Zufallsprinzip saugend umherfahren.

Umsetzung: X4d Media